2 meiner Kids bekommen demnächst eine Zahnspange, läuft noch über die "alte" Krankenkasse.Nach meiner Scheidung werden wir dort aber nicht mehr versichert sein.Wie wird das dann laufen mit der neuen Krankenkasse?Und wie ist das mit dem Eigenanteil den man ja hoffentlich irgendwann mal wieder zurückbekommt?Muß man sich dann an beide Krankenkassen wenden? Oder nur die eine? Unsere Kieferorthopädin konnte mir das nicht beantworten und von der jetzigen Krankenkasse kam ebenfalls keine Antwort,sondern stattdesen eindringliches Reden,daß wir auch ja nicht wechseln (werd ich aber auf jeden Fall,denn Gründe hab ich genug!).
Nun könnt ichs ja noch rauszögern,bis nach der Scheidung (und dem krankenkassenwechsel), aber da mir keiner sagen kann, wann die Scheidung sein wird und zumindest das ältere von den beiden betroffnen Kids dringend eine Zahnspange braucht, stell ich mal diese Frage in den Raum.
Hallo Solene,
vor der Gesundheitsreform war es so:
Alte Krankenkasse zahlt die Zahnspange, Du zahlst sie in Raten ab und auch gleich in einem Betrag (wer es denn kann) Nach erfolgreicher Behandlung gibt es einen Teil zurück.
Neue Krankenkasse: zahlt die Zahnarztbesuche, Kontrolle, Nachstellen der Spange usw.
Mit den Eigenanteilen kenne ich mich nicht mehr aus. Fakt ist aber, dass die KK auskunftpflichtig ist.
Was mich wundert, ist die Tatsache, dass Sie Dich und die Kinder halten wollen. Versicherungsmathematisch ist das für KH doch nicht lohnenswert?!
Ruf' da noch einmal an und lass' Dich nicht abwimmeln.
Gruß
Mc. Gonagall
Was mich wundert, ist die Tatsache, dass Sie Dich und die Kinder halten wollen. Versicherungsmathematisch ist das für KH doch nicht lohnenswert?!
Ich war mal so frei und hab bei der AOK und dann anschließend der BKK angerufen, erstere ist die meinige und vom Lütten (familienversichert über Ex) und möchte mich nicht ziehn lassen....(warscheinlich masochistisch veranlagte Mitarbeiter.... ;-) ) zweitere ist die der beiden betroffenen Kids (übern Vater versichert, der wird aber dieses Jahr noch wechseln, er hat schon gekündigt und die möchten gerne daß ich mich da nach der Scheidung mit den Kids versicher, dabei haben die erst letztes Jahr Zehntausende für Juniors Untersuchungen u.a. Ganz-Schädel-MRT ausgegeben).Keine der beiden Krankenkassen hat mir Auskunft darüber geben wollen wie das bei einem Kassenwechsel mit den Zahnspangen ist.Ich werd heut Nachmittag das ganze nochmal schriftlich anfragen an die BKK.
Ah, Medizin, mein Fachgebiet. ;-)
Hallo Solene,
bei mir bzw. meinem Nachwuchs war es damals so: Spange wurde verordnet, angefertigt und montiert, die erste Rechnung war entsprechend hoch.
Dass man alles zu Anfang gesamt bezahlt ist meines Wissens nach Unsinn, denn am Anfang weiss niemand, was alles im Laufe der Behandlung notwendig ist, und was es dann kosten wird. Ratenzahlung ist auch nicht möglich, da es Kassenanteile sind, die im gleichen Quartal verrechnet werden müssen. Die bleiben nicht in der Praxis hängen.
Zu zahlen war immer nur der Eigenanteil an der Rechnung. Diese war wenn ich mich recht erinnere wiederum gesplittet in Material und Dienstleistung, und die Anteile entweder verschieden hoch, oder einer sogar ohne Anteil.
Die Kasse hab ich im Verlauf der Behandlung dreimal gewechselt, die letzte hat alleinig erstattet. Das ist immer so, du musst dich nicht an verschiedene Kassen wenden.
Wichtig: du musst alle Zahlbeträge nachweisen können, daher bist du verpflichtet, jede Rechnung aufzubewahren!
Der in meinem Fall involvierte Kieferorthopäde hat einige leider mir fehlende Rechnungen erst gegen Gebühr als Duplikat nachliefern wollen, und dann gemerkt, dass er es wegen Softwarewechsel gar nicht kann. Der Orthopäde meiner Nichte hat am Ende eine Gesamtübersicht als Bestätigung am Ende der Behandlung geschickt, aber das hat ja mir nichts genutzt. Zum Glück hat mir eine meiner Vorgängerkassen die Zahlungen bestätigt.
Wichtig ist am Ende die Bestätigung der erfolgreich abgeschlossenen Behandlung. Das ist nämlich der Auszahlschein. Die Höhe wird von den aufbewahrten Rechnungen bestimmt.
hth,
Perry
Dann dank ich mal für die Infos und geb unserer Kieferorthopädin bescheid, daß es ab Mai losgehn kann für beide Kids.
Meine Große bekommt nun definitiv ne Zahnspange, der Mittlere wird seine erst im Herbst bekommen (muß noch vorher was gemacht werden), Eigenanteile für gleich 2 Zahnspangen und das vom Regelsatz, sorry, aber das haut in keinsterweise hin, zumal ja im Sommer nochmal wieder Schulsachen fällig sind (für die kommenden Schuljahre gibts hier null Beihilfe von der Stadt), Sommersachen müssen noch irgendwie besorgt werden inklusive Schuhe etc.
Konkrete Fragen: Gibts ein Darlehen von Seiten der Arge was Zahnspangen betrifft? Gibts ein Darlehen von Seiten der Arge was Schulsachen betrifft? Gibts ein Darlehen der Arge was Anziehsachen betrifft? (bei einem Kind würd ichs vielleicht noch wieder schaffen, das Geld irgendwie anzusparen, aber bei gleich mehreren Kindern und dem jetzigem Regelsatz für Kinder, haut das nicht mehr hin, in keinsterweise).
Kleiner Teilerfolg aber am Rande, Mini-Junior bekommt jetzt seine Windeln über Verordnungen des Arztes, der Kampf mit der AOK hat sich gelohnt, Junior gilt praktisch als Inkontinent aufgrund Entwicklungsstörung.