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Normale Version: Verschlimmerung Asthma durch Hyposensibilisierung?
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Hey Foris

momentan bin ich am überlegen, da es Junior1 so schlecht geht, er pfeift munter vor sich hin in den Bronchien seit Sonntag Abend, kruppte 2 Tage lang wie ein ausgewachsener Schäferhund *wuffwuff*, und immer wieder Atemnot. Normalerweise ist unser Lütti der Kandidat für schlecht eingestelltes Asthma, aber Junior1 macht ihm diese Woche Konkurenz :-( Mit einem Bein stand er schon im Krankenhaus, er sitzt schon freiwillig fast nur still hier herum (und das als ADHSler), mehr als Cortison und Inhalieren geht nicht, meine Überlegung ist also, er bekommt seit 4 Wochen eine Hyposensibilierung gegen Birkenpollen (er ist stark dagegen allergisch, reagiert mit Heuschnupfen und Neurodermitis), kann evtl. diese Hyposensibilisierung bewirken, daß sich ein Asthma verschlechtert? Nicht unmittelbar nach ner Spritze,sondern allgemein?
Hi Solene,

schwierige Frage, die Du da stellst. Grundsätzlich ist eine Sensibilisierung nur dann richtig sinnvoll, wenn sie möglichst früh durchgeführt wird. Je länger die Allergie mit allen Folgen auf die Lunge einwirken kann, desto größer ist die Chance, dass das Asthma nur noch zu einem kleinen Teil von den Allergien ausgelöst wird, sondern quasi der Normalzustand der Lunge ist - Asthma ist letztlich eine Entzündung, daher auch die Behandlung mit Cortison. Es kann also sein, dass die Sensibilisierung nicht mehr viel bringt.

Die Sensibilisierung dauert im Normalfall etwa 2,5 - 3 Jahre, mit vier Wochen steht ihr noch gaaaaanz am Anfang. Und da ist es nicht unüblich, dass der Körper Reaktionen wie z.B. Atemnot zeigt.
Pseudo-Krupp gehört allerdings nicht zu den Nebenwirkungen, von daher muss es nicht zwingend mit der Therapie zu tun haben.
Fakt ist aber, dass der Körper anfangs geschwächt ist. Wenn dann zusätzliche Probleme hinzukommen, z.B. andere Allergien (bei Euch die Katze des KV), Stress oder eine "normale" Erkältung, dann kann das größere Probleme verursachen als im "Normalzustand".

Du solltest auf jeden Fall den behandelnden Arzt informieren und Dich beraten lassen.

Gruß Seelenquell :o)

Zitat:
Wenn dann zusätzliche Probleme hinzukommen, z.B. andere Allergien (bei Euch die Katze des KV), Stress oder eine "normale" Erkältung, dann kann das größere Probleme verursachen als im "Normalzustand".


Genauso isses, er ist wohl erkältet, aber hat dermaßen Luftprobleme, das hatte er so schlimm das letzte mal vor 3 Jahren, seitdem sind die Asthmaanfälle meist mit Inhalieren oder dem ersten Klismacort weggegangen, aber diesmal ists hartnäckig, aber zumindest der Krupp ist seit Mittwoch weg. Auf Katze hab ich ihn nochmal aktuell testen lassen (liegt ja nahe), zum Glück negativ (im Blut und auf der Haut, beim Kleinen genauso).
Beim Kinderarzt waren wir gestern nochmal, der spricht von Sommergrippe und daß N. eigentlich aus dem Kruppalter raus wäre und die Probleme mit dem Asthma beobachtet werden müssen (N. hat ja in der Asthma-Schulung gelernt, wie das mit dem Peak-Flow geht und er schätzt seine Atmung mittlerweile schon ganz gut ein, wir führen auch Buch darüber).Es soll auch nochmal ne LuFu gemacht werden und ein Belastungstest, er nimmt ja eh an dem Asthmaprogramm vom Arzt teil.

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