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Normale Version: Hochbegabte Überforderung?
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Was tun, wenn eine hochbegabte Schülerin sich selbst so unter Druck setzt, bestimmte Noten zu erreichen und durch ihren eigenen Druck körperliche Symptome wie Kopfschmerzen u.a. auftreten?

Meine Maus war schon immer so, daß sie sich ihre eigenen Ziele sehr hoch gesteckt hat, ich hab sie als Kleinkind schon manchmal mäßigen müssen, in der Grundschule wiederum machte sie aus Unterforderung nicht mit, malte lieber und rbachte sich den lernstoff dann zu Hause selber bei. Nun geht sie in die 6.Klasse eines Gymnasiums, ist aus meiner und Lehrersicht eine gute Schülerin, aber sie selber ist anderer Meinung und will mehr mehr mehr und besser besser besser sein.

Ich hab nun mit der Beratungslehrerin zusammen gesessen, die auch nicht weiter weiß und diese wird nun einen Persönlichkeitstest mit ihr durchführen, der dann anschließend von neutraler Stelle ausgewertet wird, anschließend findet ein Gespräch mit dem Schulpsychologen statt.

Ich hätte nicht gedacht, daß Hochbegabung solch Auswirkungen auf einen kleinen Menschen (bzw. mittlerweie Vorpubertierende) haben könnte. Vor 2 Jahren war ich noch mit ihr in psychologischer Behandlung wegen Verdachts auf ADHS (hat sich eeindeutig nicht bestätigt), wo dann aber ihre Hochbegabung nochmals durch 2 Tests bestätigt wurde, der Psychologe damals meinte, das Verhalten meiner Tochter sei typisch für Hochbegabte und sie müsse gefordert werden, sonst würde sie nicht mitmachen.

Ich bin nun mal auf die Auswertungen des Persönlichkeitstests gespannt, ich selber habe den Eindruck, daß das Selbstvertrauen meiner Maus nicht sehr hoch ist und daß sie es versucht, durch gute Noten und besondere Leistungen aufzubauen.
Tach,

na, den Spagat kenne ich zur Genüge :-/ Ich bin froh das mein schneller Brüter hier zu Haus sich im Sport den Schulfrust von der Seele schwimmt und läuft.

Solene schrieb:
Was tun, wenn eine hochbegabte Schülerin sich selbst so unter Druck setzt, bestimmte Noten zu erreichen und durch ihren eigenen Druck körperliche Symptome wie Kopfschmerzen u.a. auftreten?


Das tun was du schon tust.
Also rausbekommen wo ihr Problem liegt. Will sagen suchen warum sie meint das ihre guten (was heißt das genau?) Noten *ihr* nicht reichen. Warum muss sie sich selbst immer mehr beweisen?

Weißt ich sehe zunehmend HB Kinder die anfangen zu rotieren. Die ganze Gesellschaft hält sie ja für kleine Einsteins, dabei sind sie erstmal Kinder welche einfach schneller denken und lernen. Ein IQ von 130 ist der Durchschnitt der deutschen Doktoranden hab ich mal gehört. HB heißt also Chancen auf einen Doktortitel aber nicht auf Einstein ;-) Genau das extl. dem Kind predigen. Es kann schon schneller lernen, aber es muss es nicht und es muss bei weitem nicht der Überflieger sein den die Gesellschaft oft in HB sieht.

Zitat:
Ich hätte nicht gedacht, daß Hochbegabung solch Auswirkungen auf einen kleinen Menschen (bzw. mittlerweie Vorpubertierende) haben könnte.


Je nu. Sie ist im Moment halt vermutlich erstmal mal beginnend pubertär. Das heißt das frisst Ressourcen, auch psychisch, das ist evtl. etwas das sie von sich nicht kennt.

LG,
Tina

Hallo Solene,

den Ausdruck "Beratungslehrerin" kenne ich nicht. Fakt ist, dass Hochbegabung besonders bei Mädchen in der Pupertät laut Statistik ein Problem darstellt, dass nach innen geht - die meisten Mädels werden sehr introvertiert.

Da meine ja auch betroffen ist, habe ich für den Fall der Fälle a= eine Psychologin in der Hinterhand und b= die Telefonnummer der Gesellschaft für das hochbegabte Kind (Regionalgruppe) an der Pinwand. Schau doch mal rein. http://www.dghk.de/index.html

Gruß
Mc. Gonagall
Danke euch Kuss

Meine Maus war eigentlich schon immer so, daß sie irgendwo besondere Leistungen bringen wollte, so schnell konnt ich teilweise nichtmal schalten, da konnte sie es schon.
Irgendwie fehlt mir da selber auch was, weil sie immer alles von alleine gemacht hat (und sich auch nicht helfen lassen wollte, da kann sie ja richtig biestig sein), egal um was es ging, Mausi war schon wieder ein paar Schritte weiter.
Momentan hält sie sich selbst nicht mehr für ein Kind, sondern für einen Teenager und fast erwachsen.
Ich hab gerad mit meiner Ma telefoniert und die meinte, ich wär als Pubi genauso gewesen (ich hab aber nur einen IQ knapp vor 130, nicht ganz 130), hätte dann sogar ne Phase gehabt mit absoluter Leistungsverweigerung, wo ich nur 6ser bekommen hab und ne Ehrenrunde drehen mußte, Jahre später dann wieder ne Klasse übersprungen habe, es paßte irgendwie auch nichts.
Dann hat Mausi ja auch noch 2 kleine Brüder, die ständig wegs ihrer Handycaps im Rampenlicht stehn, ich hab das unbestimmte Gefühl, daß sie unbewußt meinen könnte, extra Leistungen bringen zu müssen, um die Brüder mit ihrer Aufmerksamkeit zu toppen (dabei versuche ich wirklich alles, daß meine Maus auch ihre Aufmerksamkeit bekommt, Mutter-Tochter-Tage zusätzlich noch alle 2 Wochen, wo nur wir beide einen ganzen Tag was machen).

Danke für den Link Mac, ich geh mal gleich schaun.
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