04.10.2008, 11:48
Hallo,
beim Stöbern im Netz bin ich eher zufällig über einen Artikel der schweizerischen Zeitung "Blick am Sonntag" aus dem April 2007 gestolpert.
Unter der Überschrift Flucht aus dem Armenhaus wird dort über die Lohnentwicklung Deutschlands und der daraus resultierenden Einwanderung deutscher Arbeiter in die Schweiz berichtet; zwei Punkten, die sich im abgelaufenen Jahr, seit Erscheinen des Artikels, nicht positiver entwickelt haben ... zumindest nicht für den Bürger.
Es ist immer mal wieder interessant, wie das Ausland die Situation bei uns betrachtet. Übrigens sind auch die Grafiken sehr aufschlussreich.
Flucht aus dem Armenhaus
Der Ansturm der deutschen Arbeitskräfte in die Schweiz hat vor allem einen Grund: Deutschland hat sich innerhalb weniger Jahre mutwillig zum Billiglohnland und zum Armenhaus gemacht. Selbst im «Boomjahr» 2006 gingen die Löhne weiter zurück.
Deutschland erlebt zurzeit einen Boom: Das Statistische Bundesamt meldet für 2006 ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent. Doch man muss genauer hinsehen: Gestiegen sind auch 2006 nur die Gewinne, nämlich um rund 30 Milliarden Euro. Die Summe aller Löhne hingegen ist trotz leicht zunehmender Beschäftigung erneut gesunken – und das mitten im Aufschwung!
Das geht schon lange so. Seit inzwischen zehn Jahren tut sich in Deutschland punkto Reallohn gar nichts mehr. Die Kaufkraft der Löhne ist in dieser Zeit um 5,1 Prozent gesunken. Das ist einmalig in der Nachkriegsgeschichte. In den Jahren zuvor waren auch in Deutschland jährliche Reallohnsteigerungen von 1 bis 3 Prozent üblich.
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Gruß Seelenquell :o)
beim Stöbern im Netz bin ich eher zufällig über einen Artikel der schweizerischen Zeitung "Blick am Sonntag" aus dem April 2007 gestolpert.
Unter der Überschrift Flucht aus dem Armenhaus wird dort über die Lohnentwicklung Deutschlands und der daraus resultierenden Einwanderung deutscher Arbeiter in die Schweiz berichtet; zwei Punkten, die sich im abgelaufenen Jahr, seit Erscheinen des Artikels, nicht positiver entwickelt haben ... zumindest nicht für den Bürger.
Es ist immer mal wieder interessant, wie das Ausland die Situation bei uns betrachtet. Übrigens sind auch die Grafiken sehr aufschlussreich.
Flucht aus dem Armenhaus
Der Ansturm der deutschen Arbeitskräfte in die Schweiz hat vor allem einen Grund: Deutschland hat sich innerhalb weniger Jahre mutwillig zum Billiglohnland und zum Armenhaus gemacht. Selbst im «Boomjahr» 2006 gingen die Löhne weiter zurück.
Deutschland erlebt zurzeit einen Boom: Das Statistische Bundesamt meldet für 2006 ein Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent. Doch man muss genauer hinsehen: Gestiegen sind auch 2006 nur die Gewinne, nämlich um rund 30 Milliarden Euro. Die Summe aller Löhne hingegen ist trotz leicht zunehmender Beschäftigung erneut gesunken – und das mitten im Aufschwung!
Das geht schon lange so. Seit inzwischen zehn Jahren tut sich in Deutschland punkto Reallohn gar nichts mehr. Die Kaufkraft der Löhne ist in dieser Zeit um 5,1 Prozent gesunken. Das ist einmalig in der Nachkriegsgeschichte. In den Jahren zuvor waren auch in Deutschland jährliche Reallohnsteigerungen von 1 bis 3 Prozent üblich.
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Gruß Seelenquell :o)